Umgang mit invasiven Arten
Was kann ich tun?
Wenn es darum geht, unsere einheimischen Arten und Ökosysteme zu schützen, ist jeder von uns gefragt. Schon ein wenig Aufmerksamkeit im eigenen Garten oder beim Umgang mit Tieren und Pflanzen reicht aus. Hier finden Sie Anregungen, wie Sie die Natur schützen können:
- Haben Sie einen Garten? Dann entsorgen Sie Gartenabfälle bitte nie in der freien Landschaft.
- Sie möchten Ihren Garten neu gestalten und sind auf der Suche nach Pflanzen, die Sie integrieren können? Dann verzichten Sie auf die Anpflanzung
invasiver Arten .
- Füttern Sie im Winter Vögel? Dann können Sie beim Einkauf der Vogelfuttermischung darauf achten, dass sie keine Ambrosia-Samen enthält.
- Wollen Sie ein „exotisches“ Haustier anschaffen oder haben bereits eins? Dann planen Sie schon frühzeitig, wer es übernehmen könnte, sollten Sie es nicht mehr halten können. In der freien Natur haben diese Tiere nichts zu suchen!
- Haben Sie Ambrosien-Pflanzen in Ihrem Garten entdeckt? Dann raus damit! Aber beachten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit einige Hinweise:
Ambrosia-Bekämpfung
Wann?
Vor der Blüte ist der günstigste Zeitpunkt für das Ausreißen der Pflanzen, weil die Ambrosie bis dahin noch keine Pollen gebildet hat.
Wer?
Jeder. Ausnahme: Wer bereits unter Allergien leidet, sollte seine Finger von der Pflanze lassen. Bestimmt findet sich ein netter Nachbar, der das gern mit Ihnen oder für Sie erledigt.
Womit?
Sie können die Pflanze mit den Händen herausreißen, sollten dabei aber unbedingt Handschuhe (und idealerweise auch eine Atemschutzmaske) tragen.
Wie?
Die Pflanze sollte mit der Wurzel herausgerissen werden.
Wohin damit?
Die ausgerissenen Pflanzen müssen in einem Plastikbeutel über den Restmüll entsorgt werden. Auf dem Komposthaufen oder in der Biotonne könnten die Wurzeln wieder anwachsen oder Samen ausreifen.
Was dann?
Überprüfen Sie einige Wochen nach dem Herausreißen die Fundstelle auf neue Pflanzen. Wiederholen Sie das Prozedere im darauffolgenden Jahr, falls Samen gekeimt sind.

